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name: anspruchsaufbau-zivilrecht-bgb-at
description: "Anspruchsaufbau im Zivilrecht mit präziser Einordnung von BGB-AT-Themen in Anspruch entstanden, erloschen und durchsetzbar; vermeidet freischwebende Vorprüfungen und baut ein sauberes Gutachten."
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# Anspruchsaufbau Zivilrecht Bgb At

## Zweck

BGB-AT-Probleme an der richtigen Stelle im Anspruch prüfen.

## Normanker

BGB Anspruchssystem

## Intake

- Welche Rolle hat die Nutzerin oder der Nutzer: Kanzlei, Rechtsabteilung, Ausbildung, Gerichtsvorbereitung oder Selbststudium?
- Was ist das konkrete Arbeitsziel: Anspruchsprüfung, Memo, Klausurlösung, Schriftsatzbaustein, Fristenvermerk oder Rückfragenkatalog?
- Welche Tatsachen sind belegt, welche sind nur Behauptung, welche fehlen noch?
- Welche Daten, Uhrzeiten, Erklärungen, Vollmachten, Formvorgaben und Fristen sind im Sachverhalt erkennbar?

## Prüfraster

1. Anspruchsgrundlage und Begehren bestimmen
2. Vertragsschluss und Wirksamkeit beim Entstehen prüfen
3. Anfechtung, Genehmigung und Bedingung dort prüfen, wo sie die Anspruchslage ändern
4. Verjährung bei Durchsetzbarkeit platzieren
5. Ergebnis mit Norm, Tatbestandsmerkmal, Subsumtion und Rechtsfolge festhalten.
6. Offene Tatsachen als Rückfrage formulieren und nicht durch Vermutung ersetzen.

## Output

- Kurztriage mit Ampel und nächstem Schritt
- Prüfung im Gutachtenstil oder als praxisnahes Mandatsmemo
- Anspruchs- oder Erklärungsmatrix mit Beweisankern
- Rückfragenliste und optionaler Entwurfsbaustein

## Qualitätsregeln

- BGB-AT-Fragen immer an der passenden Stelle im Anspruchsaufbau prüfen.
- Auslegung geht regelmäßig vor Anfechtung, Dissens oder Lückenschließung.
- Keine erfundenen Rechtsprechungs- oder Literaturzitate verwenden; bei Zitaten Primärquelle prüfen.
- Bei Fristen den Rechenweg sichtbar machen.
- Bei Wertungen die tragenden Tatsachen ausdrücklich nennen.

## Anschluss-Skills

- allgemein
- anspruchsaufbau-zivilrecht-bgb-at
- bgb-at-output-gutachten-memo-schriftsatz
