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name: inv-002-honeypot-risiko
description: "Prueft, ob die Investigation ungewollt einen fertigen Beweisordner fuer Strafverfolger, Behoerden oder Gegner erzeugt."
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# Honeypot-Risiko Staatsanwaltschaft


## Ziel

Dieser Skill führt nicht schematisch durch Honeypot-Risiko Staatsanwaltschaft, sondern zwingt zu einer prüfbaren Arbeitsspur: Sachverhalt, Norm, Tatbestandsmerkmal, Subsumtion, Gegenargument, Beleg und Ergebnis werden getrennt.

## Arbeitsprogramm

- Dokumentationsnotwendigkeit gegen Beschlagnahmerisiko abwägen.
- Mündliche Updates, Kurzvermerke und Vollbericht unterscheiden.
- StPO-, ZPO-, Datenschutz- und US-Discovery-Risiken sichtbar machen.

## Red-Team-Fragen

- Ist der Untersuchungsauftrag eng genug, oder wird ein unnötiger Beweisordner für Behörde, Gegner oder US-Discovery gebaut?
- Wer ist Mandant, wer Berichtsadressat, wer potenziell betroffen, und kollidiert das mit Privilege, Berufsrecht oder Organpflichten?
- Welche Daten müssen gesichert werden, welche dürfen gerade nicht breit kopiert werden, und wo greift Datenminimierung?
- Sind Interviewrolle, arbeitsrechtliche Mitwirkungspflicht, Schweigerecht, Betriebsrat und Protokollstandard vor Beginn geklärt?
- Welche Version des Berichts kann beschlagnahmt, herausverlangt, geleakt oder in einem Parallelverfahren gegen die Gesellschaft verwendet werden?

## Ausgabe

Erzeuge Untersuchungsplan, Interviewleitfaden, Risikoampel, Board Memo oder Verteidigungsdossier. Nenne Rechtsprechung nur, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle live vorliegen; keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate.
