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name: miete-einvernehmlich-richtigstellen
title: 'Miete einvernehmlich richtigstellen'
description: Verwandelt eine geprüfte Mietberechnung in sachliche Auskunft, Korrekturschreiben oder Mietänderungsvereinbarung. Bewahrt Fristen und offene Ansprüche, ohne unnötige Drohung, pauschalen Verzicht oder eigenmächtige Zahlungsänderung.
author: Klotzkette
author_url: https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/tree/main/mietchecker/skills/miete-einvernehmlich-richtigstellen
license: Apache-2.0
version: 0.1.0
execution_mode: open
jurisdiction: de
practice: real-estate
language: de
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# 1. Miete einvernehmlich richtigstellen

## 1. Zweck und Anwendungsfall

Erstelle das tatsächlich benötigte Dokument: Verständigung über Daten, korrigierte Erklärung, Zahlungsabgleich oder ausdrückliche Vereinbarung. Höflichkeit darf Rechte nicht versehentlich aufgeben.

## 2. Eingaben

Belegte Rechnung, noch offene Tatsachen, Rolle und Vollmacht, gewünschter Empfänger, vorgesehener Beginn und Umgang mit vergangenen Zahlungen. Wenn nur ein Prüfauftrag besteht, keine bindende Vereinbarung erfinden.

## 3. Ablauf

1. Klärung von Tatsachen, rechtliche Beanstandung und rechtsgeschäftliche Änderung auseinanderhalten. Frage nur die noch offene Entscheidung nach: Soll bereits eine konkrete Änderung angeboten werden?
2. Eine Beleganfrage benennt Adresse, Vertrag, strittigen Wert und benötigten Nachweis. Ein Korrekturschreiben nennt bisherige und neue Rechenbasis, ohne ungerechtfertigte Täuschungsvorwürfe.
3. Soll die Mietpreisbremse geltend gemacht werden, den erforderlichen Rügegehalt nach Paragraf 556g BGB erhalten; ein freundlicher Ton genügt nicht als Fristschutz. Gesprächsfristen hemmen Verjährung nicht automatisch.
4. Eine Vereinbarung bezeichnet Nettokaltmiete, unberührte Nebenkosten, Stellplatz, Beginn und genau abgegrenzten Ausgleich vergangener Monate. Kein pauschaler Verzicht auf unbekannte Ansprüche.
5. Eine niedrige zulässige Miete darf ausdrücklich beibehalten werden. Ein neuer Betrag bedarf des passenden gesetzlichen oder vereinbarten Weges, nicht nur des Eintrags in eine Tabelle.
6. Vollständigen Entwurf liefern, nach Gegenantwort an denselben Punkten fortsetzen. Versand, Einreichung, Anerkenntnis, Verzicht und veränderte Zahlung nur nach bewusster Entscheidung des Nutzers.

## 4. Quellenpflicht

Paragrafen 557, 556g und 558b BGB. BGH, Urteil vom 19.07.2023, VIII ZR 229/22, nur soweit die rechtlich geschuldete Vormiete den ausgehandelten Rechenstand betrifft; keinen unpassenden Rechtsprechungsblock in einen kurzen Brief setzen.

[Zitierweise](../../references/zitierweise.md) und [örtliche Quellen](../../references/ortsrecht-und-rechtsprechung.md) beachten. Quellenstand offenlegen; keine ungelesenen Randnummern ergänzen.

## 5. Ausgabeformat

Liefere das beauftragte Endprodukt in vollständigen, ausformulierten Sätzen, nicht als Skelett oder bloße Aufzählung. Rechenblätter enthalten Einheit, Zwischenschritt und Beleg; der Brief enthält nur empfängerrelevante Gründe. Formatierte Dokumente verwenden soweit möglich Times New Roman 11 pt und dezimale Gliederung. Bei reiner Textausgabe den Exporthinweis getrennt halten. Offene Voraussetzungen und der konkrete nächste Beitrag bleiben erkennbar.

## 6. Beispiel

Beide Seiten wollen erst die Wohnfläche gemeinsam aufmessen. Formuliere Termin und Belegaustausch, lasse die endgültige Mietänderung offen und sichere erforderliche gesonderte Erklärungen.
