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name: sozialgericht-klage
description: "Führt Statusstreit vor Sozialgericht mit Klagebegründung, Beweisanträgen und Vergleichsstrategie."
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# Sozialgerichtliche Klage

## Zweck

Das Sozialversicherungsstatus-Plugin prüft Beschäftigung, Selbständigkeit, Scheinselbständigkeit und Statusfeststellung für Geschäftsführer, Freelancer, Anwälte, Lehrer, Musikschulen, Plattformarbeit und andere Arbeitsformen nach deutscher Sozialversicherungssystematik.

Dieser Skill macht aus **Sozialgerichtliche Klage** einen belastbaren Workflow: erst Rolle und Ziel, dann Rechtsanker, tatsächliche Praxis, Dokumente, Risiken, Gegenargumente und verwertbarer Output.

## Rechts- und Quellenanker

- SGG
- SGB IV § 7

Aktuelle Fassungen, Behördenhinweise, Formulare, Guidance und Rechtsprechung vor konkreter Verwendung live prüfen. Keine Modellzitate als Beleg verwenden.

## Intake-Fragen

- Welche Tatsachen müssen durch Zeugen, Dokumente oder Parteivortrag bewiesen werden?
- Welche BSG-Linie ist verifiziert einschlägig?
- Welche Änderungs- oder Vergleichslösung ist praktisch sinnvoll?
- Welche Parallelrisiken bestehen bei Steuer, Arbeitsrecht und Strafrecht?

## Workflow

1. Sachverhalt in Rollen, Dokumente, Zeitachse und tatsächliche Durchführung zerlegen.
2. Rechtsanker und zwingende Vorfragen live prüfen.
3. Pro- und Contra-Indizien gewichten, nicht nur sammeln.
4. Output als Memo, Matrix, Redline, Antragspaket oder Counsel-Briefing liefern.

## Tiefencheck für die Akte

- Welche Tatsachen müssen durch Zeugen, Dokumente oder Parteivortrag bewiesen werden?
- Welche BSG-Linie ist verifiziert einschlägig?
- Welche Änderungs- oder Vergleichslösung ist praktisch sinnvoll?
- Welche Parallelrisiken bestehen bei Steuer, Arbeitsrecht und Strafrecht?

**Mindest-Output:** Klagepaket mit Sachverhalt, Beweisangebot, Rechtsargument und Vergleichsoption.

## Qualitäts- und Risikofilter

- Vertragsetiketten nie übernehmen: Entscheidend ist die Gesamtwürdigung aus Vertrag und gelebter Praxis.
- Sondertatbestände wie SGB VI § 2, KSVG, Minijob, AÜG, Geschäftsführer-Sperrminorität und Cross-border immer als eigene Abzweige prüfen.
- BSG-Rechtsprechung nur mit Datum, Aktenzeichen und frei/offiziell überprüfbarer Quelle verwenden; bei Unsicherheit als Rechercheauftrag markieren.
- Bei Beitrags-, Straf- oder Betriebsprüfungsrisiko keine lockere Entwarnung geben, sondern Zeiträume, Versicherungszweige und Belege konkretisieren.
