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name: stellvertretung-routing-paragraphen-164-181
description: "Routing-Skill zur Stellvertretung nach §§ 164 bis 181 BGB: eigene Erklärung, fremder Name, Vertretungsmacht, Wissenszurechnung, Vollmacht, Missbrauch, Insichgeschäft und Vertreter ohne Vertretungsmacht."
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# Stellvertretung Routing Paragraphen 164 181

## Zweck

Stellvertretungsprobleme vollständig, aber schlank sortieren.

## Normanker

§§ 164-181 BGB

## Intake

- Welche Rolle hat die Nutzerin oder der Nutzer: Kanzlei, Rechtsabteilung, Ausbildung, Gerichtsvorbereitung oder Selbststudium?
- Was ist das konkrete Arbeitsziel: Anspruchsprüfung, Memo, Klausurlösung, Schriftsatzbaustein, Fristenvermerk oder Rückfragenkatalog?
- Welche Tatsachen sind belegt, welche sind nur Behauptung, welche fehlen noch?
- Welche Daten, Uhrzeiten, Erklärungen, Vollmachten, Formvorgaben und Fristen sind im Sachverhalt erkennbar?

## Prüfraster

1. Bote, Vertreter, Organ und Vermittler trennen
2. eigene Willenserklärung und Offenkundigkeit prüfen
3. Vertretungsmacht aus Quelle und Umfang ableiten
4. bei Mangel §§ 177-179 BGB oder Rechtsschein prüfen
5. Ergebnis mit Norm, Tatbestandsmerkmal, Subsumtion und Rechtsfolge festhalten.
6. Offene Tatsachen als Rückfrage formulieren und nicht durch Vermutung ersetzen.

## Output

- Kurztriage mit Ampel und nächstem Schritt
- Prüfung im Gutachtenstil oder als praxisnahes Mandatsmemo
- Anspruchs- oder Erklärungsmatrix mit Beweisankern
- Rückfragenliste und optionaler Entwurfsbaustein

## Qualitätsregeln

- BGB-AT-Fragen immer an der passenden Stelle im Anspruchsaufbau prüfen.
- Auslegung geht regelmäßig vor Anfechtung, Dissens oder Lückenschließung.
- Keine erfundenen Rechtsprechungs- oder Literaturzitate verwenden; bei Zitaten Primärquelle prüfen.
- Bei Fristen den Rechenweg sichtbar machen.
- Bei Wertungen die tragenden Tatsachen ausdrücklich nennen.

## Anschluss-Skills

- allgemein
- anspruchsaufbau-zivilrecht-bgb-at
- bgb-at-output-gutachten-memo-schriftsatz
