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name: versetzung-gegen-willen-28-bbg
description: "Skill zur Versetzung des Beamten gegen seinen Willen nach § 28 BBG bzw. § 15 BeamtStG i.V.m. Landesrecht. Klaert die Voraussetzungen dienstliche Belange Anhörung Beruecksichtigung der persönlichen Verhaeltnisse und das Verhaeltnis zur Abordnung und Umsetzung. Behandelt typische Konstellationen wi..."
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# Versetzung gegen den Willen § 28 BBG

## Arbeitsweg

- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: Widerspruch 1 Monat (VwGO § 70), Disziplinarverfahren nach BDG, Beihilfeantrag i.d.R. 1 Jahr, Beförderung-Auswahlentscheidung Bewährungsfristen.
- Tragende Normen verifizieren: BeamtStG §§ 3, 4, 21-25, 30, 33-41, BBG, BBesG, BeamtVG, LBG der Länder, GG Art. 33 Abs. 4 und 5, BDG, LDG, VwGO §§ 126 ff., LPVG/BPersVG — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Dienstherr (Bund/Land/Kommune), Beamter, Dienstvorgesetzter, Personalrat, Personalvertretung, Disziplinarvorgesetzter, VG, OVG, BVerwG (2. Senat).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Ernennungsurkunde, dienstliche Beurteilung, Konkurrentenklage, Disziplinarverfügung, Versorgungsbescheid, Beihilfeantrag, Personalratsentscheidung — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

## 1. Zweck und Anwendungsfall

Skill für Beamte, denen eine Versetzung in eine andere Behörde oder in ein anderes Statusamt aufgezwungen wird oder die selbst Versetzung beantragen wollen.

## 2. Eingaben

- Versetzungsverfuegung oder -anhoerung
- Anhörungsantwort des Beamten
- Statusamt und Dienstort
- Familiaere und gesundheitliche Belange
- Begruendung des Dienstherrn

## 3. Ablauf / Checkliste

### a) Versetzung gegen Willen
- § 28 BBG: Versetzung in den Bereich eines anderen Dienstherrn nur mit Zustimmung des Beamten, ausser bei einer Umbildung von Koerperschaften (§ 130 ff. BBG).
- § 28 Abs. 2 BBG: Versetzung in den Bereich desselben Dienstherrn ohne Zustimmung moeglich bei dienstlichen Gruenden.

### b) Anhörung
- Beamter ist vorher anzuhoeren; Anhörungsmangel ist Verfahrensfehler, der zur Aufhebung fuehren kann.

### c) Beruecksichtigung persönlicher Verhaeltnisse
- Pflegebeduerftigkeit, schulpflichtige Kinder, gesundheitliche Belastung, Schwerbehinderung sind zu beruecksichtigen.

### d) Verhaeltnismaessigkeit
- Versetzung muss geeignet, erforderlich und angemessen sein. Mildere Alternativen (Umsetzung, Abordnung) sind zu pruefen.

### e) Rechtsschutz
- Widerspruch; Klage zum VG; ggf. Eilantrag, wenn unmittelbarer Vollzug droht.

## 4. Quellenpflicht

- Normen: § 28 BBG; § 15 BeamtStG i.V.m. Landesrecht; § 130 ff. BBG.
- Rspr.: BVerwG zur Versetzung gegen Willen — nur nach Live-Check mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und freier Quelle.
- Zitierregeln: `beamtenrecht/references/QUELLEN.md`; keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate.

## 5. Ausgabeformat

- Anhörungsantwort.
- Widerspruchsschrift.

## 6. Verifizierte Quellenanker

- § 28 BBG (Versetzung Bund); § 15 BeamtStG i.V.m. landesrechtlichen Versetzungsvorschriften.
- §§ 130 ff. BBG (Umbildung von Koerperschaften); Sonderlagen mit Versetzung kraft Gesetzes.
- Anhörungspflicht des Beamten als Verfahrenserfordernis; § 28 VwVfG / Landesgesetze.
- Verhaeltnismaessigkeitsgrundsatz: Pruefung milderer Mittel Umsetzung und Abordnung vor Versetzung.
- BVerwG zur Versetzung gegen den Willen und zur Beruecksichtigung persönlicher Verhaeltnisse — Datum und Az vor Zitat live verifizieren.

## 7. Beispiel (Kurzfassung)

Mandantin Behördenmitarbeiterin in Bonn, soll nach Berlin versetzt werden; pflegebedürftige Mutter und schulpflichtige Tochter. Skill liefert Anhörungsantwort mit Geltendmachung persönlicher Belange und Argumente für Umsetzung statt Versetzung.
