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name: vifr-aeg-bahnrecht-deutschlandticket
description: "Für ViFR: AEG-Bahnrecht: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Schnittstellenkarte mit Zuständigkeits- und Nachweisfragen."
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# ViFR: AEG-Bahnrecht

## Arbeitsweg

- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: VwVfG § 73 Auslegung 1 Monat / Einwendungen 1 Monat, UmwRG § 4 Klagefrist, VwGO § 47 Normenkontrolle 1 Jahr, BVerwGO § 50 Abs. 1 Nr. 6 erstinstanzliche Zuständigkeit BVerwG.
- Tragende Normen verifizieren: FStrG, BWaStrG, AEG, BImSchG, UVPG, ROG, BauGB §§ 38, 246, VwVfG §§ 72-78 (Planfeststellung), VwGO §§ 47 ff., BNatSchG §§ 14, 15, 34, 44, WHG §§ 8, 67, EU-FFH-RL, UmwRG — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Vorhabenträger (Bund, Land, DB Netz, Autobahn GmbH), Planfeststellungsbehörde, Anhörungsbehörde, anerkannte Umweltvereinigungen (BUND, NABU), VG, OVG, BVerwG (1. Senat).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Planfeststellungsbeschluss, Erörterungsprotokoll, UVP-Bericht, FFH-Verträglichkeitsstudie, Einwendung, Klage zum BVerwG, Erlaubnis nach § 67 WHG — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

## Spezialwissen: ViFR: AEG-Bahnrecht
- **Normen-/Quellenanker:** AEG, EBA, EVU, EIU, BGH, BVerfG.

## Fallweichen
Frage zu Beginn nur ab, was für den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.

1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Verträge, Auszuege liegen vor?
5. **Format:** Wie ausfuehrlich, für wen, in welcher Tonalitaet?

## Prüfraster

Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:

1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
3. **Prüfung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.

## Plugin-Kontext
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.

## Output-Module
- Strukturierter Prüfvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei prüfbarem Link.

## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
- Kein Ersatz für eine vollstaendige Mandantenberatung.
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
