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name: zitat-bgh-entscheidung-bverfg-gesetz
title: BGH-Entscheidung zitieren
description: 'Für BGH-Entscheidung zitieren: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: Zitierweise deutsches Recht. Route: zitat-bgh-entscheidung-bverfg-gesetz.'
author: Klotzkette
author_url: https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/tree/main/zitierweise-deutsches-recht/skills/zitat-bgh-entscheidung-bverfg-gesetz
license: Apache-2.0
version: 0.1.0
execution_mode: open
jurisdiction: de
practice: general
language: de
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# BGH-Entscheidung zitieren

## Arbeitsbereich

BGH-Entscheidung korrekt zitieren: Senat, Datum, Aktenzeichen, Fundstelle. Beispiel BGH, Urt. v. 11.04.2024 III ZR 168 aus 23, BGHZ 240 S. 1 = NJW 2024 S. 1832. Bei wichtiger Linie: Vor- und Folgeentscheidungen ergaenzen. Arbeite entlang dieser konkreten Prüfungslinie und trenne Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.

## Regelungs- und Quellenanker

Arbeitsfokus: **BGH-Entscheidung zitieren**. Prüfe diese Anker am Sachverhalt; ergänze nur Normen, die denselben Output, dieselbe Frist oder dieselbe Beweisfrage tragen:

- `§ 31 Abs. 1 BVerfGG` — Bindungswirkung von Entscheidungen.
- `§ 93a BVerfGG` — Annahmeverfahren.
- `§ 93c BVerfGG` — Kammerentscheidung.
- `Art. 93 Abs. 1 GG` — Zuständigkeiten des BVerfG.
- `Art. 100 Abs. 1 GG` — konkrete Normenkontrolle.
- `§ 117 Abs. 2 VwGO` — Entscheidungsgründe als Zitierkontext.
- `§ 313 Abs. 3 ZPO` — Entscheidungsgründe.

Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.

## Arbeitsweg

- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: keine prozessualen — Aktualitäts-Heuristik: Zitate ≤ 12 Monate alt für aktuelle Lage, Leitentscheidungen wann immer einschlägig.
- Tragende Normen verifizieren: BVerfG, BGH, BAG, BSG, BFG, BVerwG, EuGH, OLG-Zitierregeln (BGHZ, BVerfGE, NJW, ZIP, NZG, NJW-RR), § 1 GVG, ZPO/StPO/VwGO-Berichtspflichten, OSCOLA/Bluebook nur am Rande — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Verfasser (Anwalt, Wissenschaftler, Richter), Adressat (Gericht, Behörde, Mandant, Peer-Review), Verlage (C.H.Beck, Nomos, Otto Schmidt).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Schriftsatz, Beschluss, Aufsatz, Festschrift-Beitrag, Hausarbeit, Dissertation, Habilitation, Klausur — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

## Spezialwissen: BGH-Entscheidung zitieren
- **Normen-/Quellenanker:** BGH, III, ZR, BGHZ, NJW.

## Fallweichen
Frage zu Beginn nur ab, was für den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.

1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Verträge, Auszuege liegen vor?
5. **Format:** Wie ausfuehrlich, für wen, in welcher Tonalitaet?

## Prüfraster

Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:

1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei prüfbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
3. **Prüfung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.

## Plugin-Kontext
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.

## Output-Module
- Strukturierter Prüfvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei prüfbarem Link.

## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
- Kein Ersatz für eine vollstaendige Mandantenberatung.
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
